April Morgan

Autorin

Düstere Psychothriller mit Romance

Hier werde ich euch mit auf die Reise nehmen mit neuen Projekten oder einfach meine Gedanken teilen.


06.02.2026

In meinem aktuellen Buch stehe ich kurz vor den finalen Korrekturen. Es ist nicht Dear Bonnie geworden, an diesem Projekt bin ich, wie schon so oft zuvor, ins Stocken geraten. Stattdessen ist eine Geschichte entstanden, die viel über persönlichen Verlust erzählt. Einen Verlust, den ich bis heute mit mir trage.
Es war alles andere als leicht, diese Zeilen zu schreiben. Manche Abschnitte haben mich zurückgeworfen, andere haben mich überrascht, weil sie mir gezeigt haben, wie weit ich trotz allem gekommen bin. Trotzdem hoffe ich, dass genau diese Offenheit Mut machen kann. Gerade Menschen, die selbst einen schweren Verlust erlebt haben, sollen darin vielleicht einen Moment des Wiedererkennens finden und die leise Gewissheit, dass es besser wird. Nicht plötzlich, nicht vollständig, aber doch so, dass der Schmerz irgendwann erträglicher wird und Raum lässt für Neues.


16.01.2026

Wenn ich an einer Geschichte arbeite und feststecke, beginne ich meist ganz vorn. Ich lese das Manuskript erneut, feile an Formulierungen, schreibe Passagen um und sammele parallel neue Ideen in einem separaten Dokument. Inspiration kommt bei mir selten dann, wenn ich am Schreibtisch sitze, sie findet mich eher beim Spazierengehen, im Bett oder mitten im Arbeitsalltag. Damit kein Gedanke verloren geht, schicke ich mir solche Einfälle einfach selbst per WhatsApp.
Manchmal lasse ich bewusst Lücken im Text. Für bestimmte Abschnitte setze ich Platzhalter, weil ich weiß, dass die richtige Idee später kommen wird. Statt mich daran festzubeißen, schreibe ich dort weiter, wo es gerade fließt. Und wenn gar nichts mehr geht, lege ich das Manuskript beiseite. Ein paar Wochen Abstand wirken oft Wunder: Mit frischem Blick erkenne ich plötzlich Lösungen, die vorher unsichtbar waren.
Ich versuche, mich nicht unter Druck zu setzen. Schreiben ist für mich ein Hobby, ein Raum für Freude und Kreativität, kein Ort, der sich nach Pflicht anfühlen soll. Wenn mich eine neue Idee für eine völlig andere Geschichte überrollt, folge ich ihr. Denn genau das macht den Zauber des Schreibens für mich aus: die Freiheit, dem eigenen inneren Funken zu folgen.


11.01.2026
Oft habe ich Projekte, die ich beginne, wo ich dann aber an einem Punkt festhänge und nicht weiß, wie es weitergeht, ohne dass es sich im Kreis dreht oder in eine Richtung entwickelt, die mir nicht gefällt. "Dear Bonnie" ist eines dieser Projekte. Seit über einem Jahr beginne ich immer und immer wieder, um dann wieder alles Neugeschriebene zu löschen. Jetzt ist wieder einer der Momente, in denen ich der Geschichte eine Chance geben möchte und hoffe, dass ich hineinkomme, um sie zu erzählen.